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Cea Amelie

Liebe Hebammen des Geburtshauses Hamburg, gerne komme ich der Bitte nach einen Erfahrungsbericht zur Geburt unserer Tochter Cea Amelie für die Homepage zu schreiben!

In der Nacht zum errechneten Entbindungstermin hatte ich leichte Wehen, die sich bis zum nächsten Morgen hielten und dann schon alle 10 bis 15 Minuten kamen. Schon etwas schmerzhaft, aber mit den Atemtechniken aus dem Geburtsvorbereitungskurs (Anja hat den einfach super gemacht) gut weg zu atmen. Im Laufe des Tages wurden die Abstände kürzer und die Wehen stärker. Ich rief im Geburtshaus an um zu sagen, dass es heute eventuell noch losgehen könnte. Da die Wehen beim Spazierengehen noch stärker wurden beschlossen wir, dass es Zeit wäre ins Geburtshaus zu fahren.  Leider sind die Wehen dort etwas abgeebbt. Als die Wehen zwar bei allen 5 Minuten lagen, aber nicht stark genug waren, haben Ilse und Karoline vorgeschlagen, dass wir noch einmal nach Hause fahren. Wir sind also wieder heim in der Hoffnung noch etwas schlafen zu können. Leider wurden die Wehen zu Hause sofort wieder stärker und an Schlafen war nicht zu denken. Mit den Informationen aus dem Geburtsvorbereitungskurs haben wir die Nacht gemeistert. Morgens wollte ich wieder ins Geburtshaus, weil ich die Unterstützung von „meinen“ Hebammen brauchte, vor allem mental! Um 8 Uhr waren wir dann wieder im Geburtshaus wo wir wieder auf Ilse und Karoline trafen. Muttermund erst zwei Finger durchlässig – es würde wohl lange dauern… Um 10 Uhr haben Paka und Lia übernommen. Die Wehen waren gut und Cea Amelie war gänzlich unbeeindruckt von den Wehen, weshalb auch nichts dagegen sprach uns alle Zeit der Welt zu geben. Gegen 18 Uhr war ich in der berüchtigten Übergangsphase (Anja hatte im Kurs schon erwähnt, dass viele Frauen in dieser Phase besonders viel Unterstützung brauchen). Ich hatte WIRKLICH absolut keine Lust mehr und bin Paka und Lia sehr dankbar dafür mich angespornt zu haben. Zum Glück hat die Untersuchung ergeben, dass ich bei 9 cm war. Juhuu, Euphorie setzte ein, weil die Presswehen also bald einsetzen würden! Und das taten sie auch. Ich dachte so bei

mir: jetzt noch 4 Stunden und das Baby ist da. Pustekuchen! Ich konnte das Köpfchen spüren und es kam immer näher, aber es hat noch Ewigkeiten gedauert.

Anne kam und löste Paka ab. Lia hat weiterhin tapfer an meiner Seite gesessen und gut zugesprochen! Anne motivierte mich noch ein paar andere Positionen in den Presswehen auszuprobieren. Und dann war sie gegen 1 Uhr nachts da… Die kleine Maus habe ich mir selber genommen und mein Mann und ich haben uns auf das Bett gelegt wo wir in Ruhe kuscheln durften. Ilse, die immer noch da war und zur Geburt hinzugerufen wurde, hat sie kurz untersucht als sie auf meinem Arm lag und die U1 nach eineinhalb Stunden gemacht.

Wir wurden erstmal alleine gelassen, so hatten wir alle Zeit der Welt um uns in Ruhe kennenzulernen.

Es war eine lange Geburt und es ist auch ein langer Bericht geworden!

Wir möchten uns hier noch einmal bei Anne, Lia, Ilse, Paka und Karoline bedanken. Ihr wart super! Ihr habt mir geholfen die Kraft für diese lange Geburt zu finden und ihr habt uns die Zeit (sooo viel Zeit) gegeben, damit Cea Amelie in Ruhe kommen durfte! Danke! Durch eure tolle Unterstützung haben wir uns immer sicher gefühlt – es war einfach eine einmalige Erfahrung an die wir noch viel und gerne zurückdenken!