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Presseberichte

PRESSE-INFORMATION

Geburtshaus Hamburg freut sich über das 3.000ste Baby

 

Die hohe Nachfrage nach einer individuellen Geburtsbetreuung wächst

beständig. Viele werdende Familien wünschen sich eine selbstbestimmte

Geburt in sicherer und geschützter Atmosphäre, in der individuelle Wünsche

und Bedürfnisse an oberster Stelle stehen. Die Eins-zu-Eins-Betreuung vor,

während und nach der Geburt ist für viele Frauen wichtiger denn je. Britta

Höpermann, Geschäftsführerin Geburtshaus Hamburg: „Zu uns kommen

Frauen und Familien, die sich eine natürliche Geburt aus eigener Kraft

wünschen, und die durch die steigende Kaiserschnittrate in den Geburtskliniken

zunehmend verunsichert sind. Sie wünschen sich Zeit, Raum und eine

intensive individuelle Geburts-Begleitung.

Wachsender Bedarf kann nicht gedeckt werden

Das Geburtshaus freut sich über die große Nachfrage und den Zuspruch,

kann aber nicht allen Familien den Wunsch nach einer Geburt im Geburtshaus

erfüllen. Anfragen kommen mittlerweile auch aus Niedersachsen und

Schleswig Holstein. Die stetig sinkende Anzahl an selbständigen Hebammen

sorgt unter anderem für diesen Engpass. Ein flächendeckendes Angebot für

die außerklinische Geburtshilfe gibt es nicht mehr, die Wahlfreiheit des Geburtsortes

ist Geschichte. Frauen, die sich nicht rechtzeitig für eine Geburt

anmelden, müssen abgewiesen werden. Das ist auch für das Hebammen-

Team im Geburtshaus Hamburg schmerzlich, aber die räumlichen Kapazitäten

sind ausgeschöpft.

Geburtshaus sucht neuen Standort, um mehr Geburten zu ermöglichen

Zum Jubiläumsjahr (Im Sommer 2017 feiert das Geburtshaus 25-jähriges

Bestehen.) suchen die Hebammen des Geburtshauses einen neuen Standort

in Hamburg, der mehr Raum bietet und somit eine Vergrößerung des Teams

und des gesamten Angebotes ermöglicht. „Wir wünschen einen Ort, der eine

noch deutlichere Trennung von Kursen und Geburten möglich macht, der

zentral gelegen und gut erreichbar ist und der sich, wie bisher, in der Nähe

einer Geburtsklinik befindet.“, sagt Britta Höpermann

Geburtshaus bietet attraktive Arbeitsbedingungen für Hebammen

Für selbständige Hebammen ist das Geburtshaus ein attraktiver Arbeitsplatz.

Die steigenden Versicherungsbeiträge, die die wirtschaftliche Existenz von

freiberuflichen Hebammen bedrohen, können hier durch ein breiteres

Angebot kompensiert werden. Die Arbeit im Team schafft nicht nur Sicherheit,

sie ermöglicht auch einen Wissens- und Erfahrungsaustausch und schafft

insgesamt bessere Arbeitsbedingungen, vor allem durch planbarere

Arbeitszeiten.

 

 

 

PRESSE-INFORMATION                                     

 

Geburtenhoch im Geburtshaus Hamburg

 

Rekord: Im Jahr 2013 kamen im Geburtshaus Hamburg 164  Kinder zur Welt.

Hamburg, 2. Januar 2014.

164  Geburten im Jahr 2013, das sind 16 Babys mehr als im Vorjahr und 39 mehr als in 2011. Das Geburtshaus verzeichnet damit eine stetige  Steigerung der Geburtenzahlen. Insgesamt sind in 21 Jahren 2750 Kinder im Geburtshaus zur Welt gekommen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot von immer mehr Hamburger Familien genutzt wird. “ (Britta Höpermann, Geschäftsführerin Geburtshaus Hamburg).

 

Um dem steigenden Bedarf nach einer natürlichen Geburt in ruhiger und geschützter Atmosphäre gerecht zu werden, bestehen für die Zukunft Überlegungen sich räumlich zu erweitern; denn die selbstbestimmte, individuell betreute Geburt aus eigener Kraft braucht nicht nur Zeit, sondern auch Raum.

Von einem neuen Standort wünschen sich die Hebammen eine noch deutlichere Trennung von Kursen und Geburten, und wie bisher auch, eine zentrale Lage und die Nähe zu einer Geburtsklinik.

 

Werdende Familien, die sich für die Angebote des Geburtshauses interessieren, sind herzlich zu den regelmäßig stattfindenden Informations­veranstaltungen eingeladen. (Termine: jeweils der 2. Dienstag im Monat um 16.30 Uhr und der letzte Freitag im Monat um 17.00 Uhr).

 

 

Grußworte von Julia Westlake

"Das Geburtshaus Hamburg ist für mich der ideale Ort,  in die Mutterrolle hineinzuwachsen, im vertrauten Rahmen eine entspannte, geborgene und kompetent unterstützte Geburt zu erleben und anschließend Ansprechpartner für all meine Fragen zu haben. Ich habe den glücklichsten Moment meines Lebens in diesen Räumlichkeiten erlebt – und bin mir sicher, dass es in keinem anderen Umfeld so glücklich gelaufen wäre. Es war mir sehr wichtig, mein Kind nicht in einer Klinik, wo es sonst um Krankheit, Not und Schmerzen geht, auf die Welt zu bringen. Ganz anders als im Krankenhaus hat man im Geburtshaus das Gefühl, nicht nur ein medizinischer Fall zu sein, sondern gemeinsam ein kleines Wunder zu erleben. Geburt ist ja keine Krankheit! Die persönliche Betreuung hat mir sehr geholfen und mich mit Sicherheit leichter durch die schweren Stunden gehen lassen. Zu keiner Zeit habe ich daran gezweifelt, gut aufgehoben zu sein – auch im Notfall wäre ich immer sicher gewesen, dass hier kein Risiko eingegangen wird. Die Hebammen leisten Übermenschliches, ohne sie wäre ich durch die Hölle gegangen – und auch nach der Geburt wurden alle meine Fragen geduldig beantwortet. Es macht mich sehr wütend, zu erleben, dass immer mehr Hebammen ihren Beruf aufgeben müssen, weil ihnen die Einkünfte genommen werden – wovon sollen die Frauen, die einen der wichtigsten Jobs unserer Zeit machen, denn leben? Und wie sollen wir Frauen, die doch so sehr auf diese Art der Geburtsbegleitung angewiesen sind, denn in Zukunft unsere Kinder kriegen? Wir brauchen MEHR Hebammen – und nicht weniger."