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Außerklinische Geburten durch Hebammen überzeugend |
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2. Dezember 2011
Spitzenverband der Krankenkassen:
Das Angebot außerklinischer Geburten durch Hebammen ist überzeugend gut !
Das Ergebnis des Pilotprojektes kann sich sehen lassen. Der Vergleich der klinischen Perinataldaten aus Hessen mit den statistischen Daten der Geburten in Geburtshäusern, sogenannten Hebammen geleiteten Einrichtungen (HgE) brachte die Bestätigung. Die von QUAG erfassten Daten der HgE sind in einigen Bereichen sogar überzeugend besser. Verschiedene vergleichbare Parameter wurden für die Studie ausgewählt und ein neuer Parameter entwickelt: Die gemeinsame Entlassung von Mutter und Kind nach Hause. Die gemeinsame Entlassung bildet den Gesundheitszustand von Mutter und Kind gleichermaßen ab. Deutlich häufiger als bei einer Geburt im Krankenhaus können nach einer Geburt im Geburtshaus Mutter und Kind zusammen nach Hause entlassen werden (+ 0,7 Prozent), selbst wenn zuvor eine Risikoselektion bei Krankenhausgeburten durchgeführt wurde, die ausschließlich reif- und spontan geborene Einlinge berücksichtigt hat. Die Daten zeigen auch, dass eine Geburt mit intaktem Damm in HgE signifikant häufiger erreicht wird (41,2% versus 29.8%); höhergradige Dammrisse in beiden Settings allerdings gleich selten waren.
Zudem bestätigen die Prozessparameter, dass in HgE weniger Medikamente zum Einsatz kommen (6,6 Prozent gegenüber 19 Prozent in der Klinik) und die Varianz hinsichtlich der Gebärpositionen deutlich größer ist. Der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder weicht zehn Minuten nach der Geburt nicht von den Werten ab, die bei einer Krankenhausgeburt ermittelt werden. Für diese sogenannten Apgarwerte werden Herzfrequenz, Atmung, Reflexe, Farbe und Muskelspannung der Kinder gemessen. Schwangere, die zur Entbindung in ein Geburtshaus, eine Hebammenpraxis oder ein Entbindungsheim gehen, sind im Schnitt etwas älter (31,6 Jahre zu 30,5 Jahre in der Klinik). In beiden Vergleichsgruppen gibt es gleich viele Frauen, die zum ersten, zweiten und dritten Mal ein Kind bekommen. Bessere Ergebnisse erzielen Kliniken bei Schwangeren, die ihr zweites Kind normal entbinden konnten, obwohl das erste Kind per Kaiserschnitt auf die Welt kam.
Erfolgsentscheidend für die deutsche außerklinische Geburtshilfe in Hebammen geleiteten Einrichtungen, im Vergleich zu internationalen Ergebnissen, ist offensichtlich der Einsatz qualifizierter Hebammen. Nach Ansicht der Hebammenverbände spiegelt das gute Ergebnis aus Hessen einen bundesweiten Trend wider, denn seit Jahren arbeiten die 161 Geburtshäuser in Deutschland an der Optimierung eines QM-Systems, um eine hohe Betreuungsleistung garantieren zu können. „Dieses gute Ergebnis der Pilotstudie, an der sowohl die Krankenkassen als auch die Hebammenverbände mitgewirkt haben freut mich sehr“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. „Das Ergebnis verdeutlicht den hohen Sicherheitsstandart in den Geburtshäusern, zeigt aber auch, dass eine gekonnte Nichtintervention durch Hebammen sich positiv auf das gesundheitliche Wohlergehen von Müttern und Kinder auswirkt. Umso unverständlicher ist deshalb das Angebot der Krankenkassen, das sie Mittwoch dieser Woche den Hebammenverbänden für eine Geburt im Geburtshaus gemacht haben“. Bislang erhält ein Geburtshaus für eine Geburt 550 Euro, obwohl eine Abfrage in den Hebammen geleiteten Einrichtungen ergeben hat, dass ein Bedarf von über 1.300,- Euro pro Geburt besteht um qualitätssichernd und kostendeckend arbeiten zu können.
Aus Protest wegen des ungenügenden Angebots der Krankenkassen haben die Hebammenverbände am Mittwoch die Verhandlungen unterbrochen. Sie erwarten bis kommenden Montag (5. Dezember) ein deutlich besseres Angebot.
Zur Studie
Die Angaben zu den fast 71.000 klinischen Geburten stammen aus der hessischen Perinatalerhebung. Die bundesweiten Daten zu den fast 22.000 außerklinischen Geburten hat die Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe erhoben. Unterstützt wurde die Studie außerdem durch den Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes. In Deutschland entbinden derzeit ca. zwei Prozent aller Schwangeren außerhalb des Krankenhauses.
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Lübecker Nachrichten - Thema Großeltern werden |
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erschienen in den Lübecker Nachrichten vom 30. November 2008 |
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Hier den ganzen Artikel als File runterladen (ca. 1379 Kb) |
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Hamburger Abendblatt - Thema Vorbilder |
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erschienen im Journal des Hamburger Abendblattes am 3. Mai 2008 |
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Hier den ganzen Artikel als File runterladen (ca. 443 Kb) |
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TAZ Thema Geburt - Geschwisterkurse |
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erschienen in der TAZ vom 29./30. März 2008 auf Seite 29 |
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Hier den ganzen Artikel als File runterladen (ca. 1505 Kb) |
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2000. Geburtshausbaby! |
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Hamburg, 29.Juni 2008 nicht nur die Sonne strahlte am Sonntag über Hamburg. Auch Pia N. und Danny G. sind überglücklich. Um 23:14 Uhr erblickte die kleine Tamisha Lysan mit einem stolzen Gewicht von 3830 gramm und 53 cm das Licht der Welt. Mit den Eltern freut sich das Hebammenteam des Geburtshauses Hamburg. Hebamme Christina Mucks, die die Geburt betreute, strahlt: die Kleine ist ein echter Wonneproppen – schon kurz nach der Geburt konnten wir Baby und Eltern nach Hause entlassen.“
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Gute Nachrichten für werdende Eltern: Betriebskosten für Geburtshäuser werden erstattet! |
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Hamburg, 27.06.2008
Die Schiedsstelle in Hamburg entschied Freitag eine einheitliche Regelung und
legte eine Übernahmepauschale fest.
Die hohe Betreuungsqualität, die Familien in Geburtshäusern angeboten wird, ist der Grund dafür, dass sich viele werdende Eltern für eine ambulante Geburt in einer solchen Einrichtung entscheiden. Bis dato gab es allerdings keine einheitliche Regelung zur Zahlung von Betriebskosten, so dass Eltern von Einzelfall-entscheidungen ihrer Krankenkassen abhängig waren.
Zum 27. Juni 2008 tritt der Vertrag gemäß § 134a SGB V über die Qualitätssicherung in Geburtshäusern und die Erstattung von Betriebskosten in Kraft. Für jede Geburt in einer von Hebammen geleiteten ambulanten geburtshilflichen Einrichtung werden die Betriebskosten pauschal von den Krankenkassen erstattet. Damit finden die Bemühungen der Geburtshäuser um die gesetzliche Absicherung ihrer Arbeit und ihre wirtschaftliche Basis nach 20jährigem Ringen ihr gutes Ende. Für werdende Eltern bedeutet das Urteil mehr soziale Gerechtigkeit und die Möglichkeit, den Geburtsort ihrer Kinder frei wählen zu können.
"Wir freuen uns über den Schiedsspruch und werden weiter dafür kämpfen,dass die Familien, die von uns im Geburts-haus betreut werden, auch finanziell abgesichert sind".
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Ein Kommentar dazu war in der TAZ vom 3.Juli 2008 zu lesen mit dem Titel "Gute Nachricht für werdende Eltern" von Susanne Kazemieh
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Mathea - unser 1.666 Baby kam am 23. Dezember 2005 zur Welt |
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Mathea wog nach der Geburt 3.435 Gramm, war 54,5 cm, hatte dunkle Augen und dunkelblonde Haare. Wir freuen uns mit den Eltern Carolin und Mark.
Alles Gute vom Geburtshaus Team
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Presseanfragen, Pressetexte, Fotos etc. |
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Verantwortlich für die Öffentlichkeitsabeit des Geburtshauses:
Britta Höpermann
Tel.: 040 / 390 78 63
mobil: 0172 / 435 6666
Fax: 040 / 39 90 23 55
mail: geschaeftsstelle@geburtshaus-hamburg.de |
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